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Ziele und Leitgedanken
Aufgrund der demographischen Entwicklung ist in den nächsten Jahren mit einer steigenden Nachfrage nach Leistungen im Pflegebereich zu rechnen. Den Einrichtungen droht ein Fachkräftemangel, der durch die besonders gesundheitsgefährdenden Arbeitsbedingungen im Pflegesektor und die entsprechend hohe Fluktuation noch verstärkt wird. Aus diesem Grund strebt das Projekt ProAktiv! neue Wege zu einem systematischen, ziel- und beteiligungsorientierten Arbeits- und Gesundheitsschutz an.
Beteiligungsorientierung heißt: Die mitarbeitenden Frauen und Männer, Migrantinnen und Migranten, Jüngere und Ältere werden in ihrer Vielfalt als die Experten und Expertinnen ihrer eigenen Arbeit ernst genommen und gefördert. So werden sie zu wichtigen Akteuren und Akteurinnen eines präventiven Arbeits- und Gesundheitsschutzes. Dieser Ansatz schließt als innovative Strategie den Dialog aller Beteiligten ein.
In einen Regelkreis von Verbesserungen werden sowohl betriebliche Anforderungen als auch die Problemsicht und die Lösungsideen der Mitarbeitenden eingebunden.
Präventionsorientierte Verbesserungsarbeit basiert auf klaren betriebsspezifischen Arbeitschutzzielen, deren Fortschritt an Kennzahlen kontinuierlich überprüft wird.
Präventionskompetenz der Mitarbeitenden und betriebliche Präventionskultur stehen im Zentrum der betrieblichen Innovationsstrategien von ProAktiv!.
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Partnerprojekte
ProAktiv! ist eines von drei Projekten im Rahmen der Bremer Landesinitiative "Arbeits- und Gesundheitsschutz"





